Verhaftet! Von einem Drogendealer beherbergt und von Schmugglern bedroht.

Freiheit in Turkmenistan. Was paradox klingt war für uns Erlösung: nach unserer Verhaftung in Iran, hatten wir kurzzeitig nicht mehr mit der Weiterreise gerechnet.
Freiheit in Turkmenistan. Was paradox klingt war für uns Erlösung: nach unserer Verhaftung in Iran, hatten wir kurzzeitig nicht mehr mit der Weiterreise gerechnet.

Wir entschuldigen uns für die lange Sendepause - es war einfach zu turbulent (und in Iran zu gefährlich), um hier etwas zu schreiben. Unsere Neuigkeiten sind dafür deutlich spannender, als es uns lieb ist...

Gefahrene Strecke: Teheran (Iran)  - Bukhara (Usbekistan)

 

Bereiste Länder: Iran, Turkmenistan, Usbekistan

 

Gefahrene Kilometer: ~1.800

 


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Wir wurden verhaftet, das ist wahrscheinlich das Verrückteste, was ich je geschrieben habe und zwar nicht nur auf dieser Motorrad Weltreise. Aber Moment mal: da waren ja noch einige Übernachtungen beim Drogendealer in Teheran. Darüber sollten wir zuerst sprechen. Macht man schließlich nicht alle Tage (will man auch nicht, trotz einiger Vorteile) und es passt auch sinnvoller in die Chronologie der Ereignisse, die wieder einmal zeigen: das Leben macht was es will.


Teheran in bester Lage - beim Drogendealer!

Also gut. Wir sind in Teheran und suchen nach einer Unterkunft, um die nächsten Tagen einen dritten Anlauf für das Turkmenistan-Visum zu starten. Kurzerhand finden wir einen Couchsurfer, der uns auf perfektem Englisch einlädt, doch bei ihm zu bleiben für einige Nächte. Wir freuen uns, sind wir von den Iranern doch bisher mehr als angetan mit ihrer Offenheit und Gastfreundschaft. Als wir den Ende-Zwanzigjährigen dann mitten im Zentrum der Stadt, nahe einer hübschen Grünfläche treffen sind wir begeistert. Er ist nicht nur extrem nett, kommunikativ und gastfreundlich, sondern lebt in einem für Iranische Verhältnisse luxuriösen Apartment in einer der besten Wohngegenden. Als wir uns erschöpft auf ein Sofa fallen lassen, weist er darauf hin, dass wir auf mehreren zehntausend Dollar sitzen. Wir beäugen das Sofa ein wenig argwöhnisch – es ist ganz schick, aber doch nicht so besonders wertig auf den ersten Blick – und er hilft uns auf die Sprünge: das Sofa und die Sessel haben große Schubladen unter der Sitzfläche. Die sind randvoll mit Marihuana und Opium.

 

Hm, na gut, Leute die Gras verticken, kennen wir auch in Deutschland. Aber denkste: Er betreibt eine eigene Farm. Großer Stil. Er sei schon zweimal verhaftet worden und für ein bisschen Geld wieder freigekommen. Als Straßenschläger in den Gassen Teherans wäre es schlimmer gewesen, da hätten ihn die Polizisten auf der Polizeiwache zwei Wochen eingesperrt und jeden Tag blutig geschlagen. Na dann ist ja alles gut. Doch zweifelhaftes Gewerbe hin und her: das einzig doofe an ihm und seiner „Profession“ war der ständige Zigaretten-Opium-Gras-Gestank in der Wohnung, der in alle unsere Sachen gezogen ist. Er selbst, dessen Namen wir hier nicht nennen und von dem wir auch keine Fotos hochladen, war ein extrem netter, sehr belesener junger Mann, der sich bestens um uns gekümmert hat. Wir haben ihn ins Herz geschlossen!

Volles Risiko: Auf zur Turkmenischen Grenze - ohne Visum.

Nach vier Nächten verlassen wir unseren Lieblingsdealer schweren Herzens in Richtung Osten, um in Mashhad unser Visum nach 10 Tagen abzuholen (falls wir es denn bekommen…). Das Ganze ist eine Entscheidung für extremes Risiko: Wir haben die Deadline 10.08.2016 für das mongolische Visum. Im Visum steht nämlich „enter before 10.08.“ – also heißt es selbst bei der idealen Reise durch Turkmenistan sputen. Aber Turkmenistan hat unser Transitersuchen zweimal abgelehnt – ohne Begründung. Ein Australier (danke Brett!) hatte das gleiche Problem und uns über Horizons Unlimited weitergeholfen: wir sollten den Grenzübergang zum östlichen in Sarakhs ändern und ein paar Dinge beachten und es nochmal versuchen. Wir hören auf unser Bauchgefühl und Brett und machen es genau so.

 

Wir fahren etwa 1000 Kilometer nach Mashhad um im Falle der Visaerlaubnis direkt an der Turkmenischen Grenze zu sein. Falls es nicht klappt – was laut dem Botschaftsangestellten („ihr wurdet zweimal abgelehnt, das wird sich auch beim dritten Mal nicht ändern!“) wahrscheinlich ist – würden wir alles zurück fahren müssen bis nach Aserbaidschan, für das wir vorher aber auch ein Visum bräuchten, um dann per Schiff nach Kasachstan zu reisen, von dort viele Kilometer nach Taschkent in Usbekistan, um ein zweites Visum für Kasachstan zu beantragen (Kasachstan haben wir nur single entry und müssten nach dem Pamir wieder durch um nach Russland zu gelangen) und, und, und… Ihr versteht wohl warum wir alles auf die Turkmenistan-Karte gesetzt haben. Anders wäre Pamir und die Stans unmöglich geworden und wir hätten knapp 1000 Dollar extra ausgeben müssen. Nach vielen Nächten bibbern in Mashhad ob der Entscheidung der Turkmenen, geht es früh morgens am 10. Tag nach Beantragung zum Konsulat und alles fängt gut an (keine Schlange mit Wartenden!) und hört gut auf („Reisepässe, Visakopien und Passbilder bitte, das Visum ist gleich fertig!“). Turkmenistan wir kommen ;-)!

Der Horror jeder Iranreise: Verhaftet!

Glücklich rasen wir also gen Turkmenische Grenze, vor der wir mehrfach gewarnt wurden – oft über sechs Stunden Bearbeitungszeit, unfreundliche Grenzer, die das komplette Motorrad auseinandernehmen und ein Papierkrieg der Superlative: wir sehen uns schon dem Passierschein A-38 hinterher hetzen wie einst Asterix in Rom. Aber bevor wir die Grenze überhaupt erreichen, ereilt uns der Alptraum schlechthin für Individualreisende in Iran: wir werden verhaftet. Auf einem Berggipfel über den sich die langen Serpentinen nach Sarakhs ziehen wie angeklebte Spaghetti schießen wir Fotos von dem atemberaubenden Panorama, das sich uns bietet. Weiter im Westen befindet sich eine Militärbasis, in deren Richtung wir bewusst nicht fotografieren. Als ein Polizeiauto neben uns anhält, denken wir uns darum auch nichts dabei und reden nett mit den Beamten, die zwar argwöhnisch dreinschauen, sonst aber nett sind und kurz darauf weiterfahren. Also fahren auch wir weiter. Zwei Minuten später kommt uns das gleiche Polizeiauto entgegen und winkt uns an die Seite. Wir sollten unsere Pässe vorzeigen und unsere Kamera aushändigen. Mit mulmigem Gefühl tun wir genau das und nach einigen Augenblicken, zückt der Beamte sein Telefon und teilt uns nach einem kurzen Gespräch mit, dass er Pässe und Kamera einbehalte und wir ihm folgen sollten.

 

Jetzt bekommen wir zum ersten Mal Angst, da uns die Berichte von internierten Reisenden wie uns ins Gedächtnis fahren, die in fast allen Reiseforen zu finden sind. Als wir an der Wache ankommen, die zu allem Überfluss so aussieht, wie ich mir einen Vergewaltigerknast in Kasachstan immer vorgestellt habe, erwarten uns fünf Uniformierte mit Maschinenpistolen und lotsen uns hinter die Gitter der Wache. Als das Gitter mit einem Scheppern hinter uns zuschnappt wissen wir, dass wir in Schwierigkeiten sind. Glücklicherweise ist einer der Beamten Deutschlandfan wie so viele Iraner und sagt als erstes in gebrochenem Englisch: „Deutsche und Iraner sind Brüder. Arier.“ Na meinetwegen, wenn du uns dafür wieder aus dem Vergewaltigerknast herauslässt… Die Zeit zieht sich hin, unsere Kamera wird mehrfach durchsucht, einige Bilder gelöscht und tausend Fragen gestellt, während unsere Finger zittern. Zu häufig wurden Reisende wochenlang eingesperrt oder gar zu Unrecht wegen Spionage angeklagt. Und die Finger sollten weiter zittern: Das Militär sei im Anmarsch um mit uns zu sprechen und die Daten der Kamera zu kopieren. Außerdem werden unsere Pässe eingescannt und kopiert und ein langes Protokoll angefertigt, von dem wir kein Wort verstehen, da es auf Farsi geschrieben ist. Als die Militärs kommen, wird der Ton aber freundlicher, da sie allesamt sehr entspannt zu sein scheinen, von Deutschland schwärmen (das „Mercedes, München, Football“-Mantra, das uns hier genau wie in Zentralasien überall begegnet…) und lächeln.

 

Nach etwa zwei Stunden ist dann klar, dass das hier noch einen guten Ausgang nehmen wird. Spätestens als man uns Tee gibt, die Stimmung plötzlich vom Bedrohlichen in Reisegruppensmalltalk übergeht, entspannen wir uns. Am Ende müssen wir das unverständliche Protokoll unterschreiben und dann werden Fotos mit uns geschossen und die gesamte Mannschaft von mindestens 15 Mann winkt uns zum Abschied. Verrückt dieses Land!

Grenzhorror in Turkmenistan? Nö.

Am Grenzübergang von Iran nach Turkmenistan hoffen wir schließlich nur eins: bitte lasst uns einfach raus – mulmiger kann uns in den zentralasiatischen „Republiken“, die um den ersten Preis im Diktatorenbingo zu ringen scheinen, ja nicht zumute werden. Die ganze Chose dauert etwa drei Stunden und völlig entnervt fahren wir über eine klapprige Brücke nach Turkmenistan. Dort zeigt sich das wahre Spiel von Licht und Schatten einer Weltreise, wie die Kradvagabunden ihr eigenes Abenteuer treffenderweise genannt haben: die Turkmenen sind entgegen aller Unkenrufe zum Trotz (das zweitisolierteste Land der Welt nach Nordkorea) extrem freundlich zu uns, besonders als Elli auf Russisch mit ihnen spricht. Jeder dort will uns mit dem (abartigen!) Papierkrieg helfen und noch einen Stempel auf unsere Dokumente drücken. Wir werden sogar aus dem überfüllten Warteraum in den Wartebereich der Polizisten umgesiedelt, weil es dort angenehmer und kühler sei – klasse diese Turkmenen!

 

Das angebliche Auseinanderbauen des Motorrads beschränkt sich denn auch auf oberflächliches Schauen und dem obligatorischen Fragen nach Waffen und Sprengstoff. Ich lasse mich sogar zu einem zynischen Kommentar hinreißen und sage grinsend, dass ich das Maschinengewehr extra auseinander bauen musste, damit es ins Topcase passt, und sie doch bitte nichts durcheinanderbringen mögen, damit ich es hinter der Grenze wieder zusammenbauen kann. Die Beamten lachen schallend, bevor ich mich für die eigene Blödheit selbst ohrfeigen kann und sagen noch einmal: „Germany super!“, dann geht’s auch schon weiter. Zum Land und seinen hinreißenden Leuten werden wir noch einen gesonderten Reisebericht schreiben, aber schon mal so viel: wir wurden extrem freundlich, manchmal gar rührend behandelt von neugierigen Menschen mit leuchtenden Gesichtern, die so selten Fremde sehen, dass es für sie ein echtes Highlight ist.

Hitzeschlag beim 45 Grad-Grenzübergang

Als wir an der Grenze Turkmenistan – Usbekistan ankommen, denken wir, dass der bürokratische dritte Weltkrieg in Turkmenistan schwer zu toppen sei und das schon recht schnell gehen würde, da man uns hier ja unbedingt wieder loswerden möchte als diktaturferne Europäer – denkste! Ein Beamter an einer Brücke zehn Kilometer vor der Grenze hat uns ein Transportdokument abgenommen und nicht wieder zurückgegeben (eins von etwa 15), das wir jetzt unbedingt brauchten. Also hieß es suchen und versuchen und am Ende, nach etwa drei Stunden ließ man uns einfach so gehen, aus Freundlichkeit. Zum Glück.

 

Aber das Glück war noch nicht perfekt. Denn bevor alles gut wird, musste es erst interessant werden: den ganzen Tag schon klagte ich über die 45 Grad im Schatten. Aus „mir ist echt zu warm“ wurde irgendwann „mir ist viel zu warm“ und „mir ist total übertrieben warm“. Mit dicken Stiefeln und (immerhin schickem) Astronautenanzug ist diese Hitze einfach schwer zu ertragen – so dachte wohl auch mein Körper, als ich in die klimatisierte Grenzstation kam und plötzlich aus jeder Pore kalter Schweiß um die besten Plätze an der frischen Luft zu kämpfen begann. Als mir zeitgleich leicht schwindlig und extrem übel wurde wusste ich: das ist wohl ein ordentlicher Hitzeschlag. Also hieß es mit erhobenem Haupt und dem klassischen „alles-ist-gut-ich-gehe-ganz-normal-zur-Toilette-kein-großes-Geschäft-nur-Pipi-und-schon-gar-nicht-Kotzen“-Tempo zum Klo gehen und Kotzen. Mit vielen Litern kaltem Wasser in Gesicht und Nacken, dem Ausziehen der Kleidung im klimatisierten Bereich und viel Trinken ging es dann relativ schnell wieder und es konnte weiter gehen nach Usbekistan.

Ben: "Schau mal Kamele. Das sind die ersten die ich in meinem Leben sehe!". Elli: "Ich auch. Ich liebe Kamele."
Ben: "Schau mal Kamele. Das sind die ersten die ich in meinem Leben sehe!". Elli: "Ich auch. Ich liebe Kamele."

Schlaflose Nacht bei Usbekischen Schmugglern

Ich hatte es schon angedeutet: Usbekistan war noch bürokratischer als Turkmenistan. Ich erspare euch die Details. Aber hier ein paar Rahmendaten: Um 17 Uhr an der Grenze angekommen, um 22:30 abgefertigt. Tausend Details erfragt, jedes Medikament angeschaut und recherchiert. Nun war es dunkel, heiß, die Straßen schlecht und wegen des Wildwechsels und Verbrechern angeblich gefährlich. Aber wir mussten von der Grenze Weg. Also hieß es losfahren und beim ersten Café anhalten, bei dem noch Licht brannte. Eine launige Runde aus zwei Pärchen saß vor der Tür und unterhielt sich gesellig, also halten wir an und Fragen nach Schlafmöglichkeiten. Kein Problem, heißt es auf Russisch, wir könnten dort schlafen. Machen wir auch. Wir schlagen unser Zelt vor der Bruchbude auf und hoffen, dass sich Ellis „ich fühl mich mit den Leuten hier nicht wohl“ unbegründet bleibt, da wir kaum noch aufrecht stehen können und stinken wie ein Rudel Kamele nach einem Gruppenbad im Güllefass – und zwar nach drei Wochen ohne Saubermachen.

 

Nach netten Gesprächen und lecker Wassermelone gehen wir also schlafen und werden nach wenigen Stunden prompt geweckt, weil scheinbar einige Trucks direkt an unserem Zelt vorfahren und fremde Männer auf unseren „Gastgeber“ einreden. Da es sich um Usbekisch handelt, versteht Elli nichts, außer „Germany“ und unseren beiden Namen. Langsam wird uns mulmig zumute, zumal das Motorrad mit all unseren Sachen draußen steht und ständig bestaunt wurde auf unserer Reise. Also nehme ich mein Pfefferspray in die Tasche und gehe aus dem Zelt, nur um direkt in das angespannte Gesicht unseres Gastgebers zu schauen, das der Mondschein seltsam kriminell zu verzerren scheint. „Bleib im Zelt und schlaft weiter“, sagt er auf Russisch. Als ich sehe, dass sein Kumpel vom Abend zuvor und einige Fremde hastig im Keller verschwinden und mit lauter Kanistern wieder in Richtung Trucks hasten, weiß und spüre ich, dass ich auf ihn hören sollte und gehe wieder ins Zelt.

 

Während wir aufrecht im Zelt sitzen und auf alle Geräusche und Gespräche um uns herum lauschen (alles spielt sich direkt um unser Zelt ab) fallen uns auch wieder die Soldatenbesuche vorm Schlafen ein. Als wir noch mit den vermeintlichen Schmugglern auf der Veranda saßen, kamen zweimal Soldaten vorbei, die eine angespannte aber vordergründig ausgelassene Stimmung mitbrachten, mit dem Gastgeber im Innenraum verschwanden und nach einer Weile wieder mit einigen Konsumgütern in ihrem Laster verschwanden. Wenn die nicht geschmiert wurden, wissen wir auch nicht weiter… Mit dem ersten Tageslicht ist der ganze Spuk vorbei und die Trucks rasen vom Gelände nachdem ein anderer LKW von der Grenze kommt und ein auffälliges Hupsignal gibt. Wir nutzen den Moment um unser Zelt einzupacken und so schnell wie möglich nach Bukhara zu verschwinden, wo diese Zeilen gerade entstehen. In Sicherheit. Selten zuvor haben wir sie so sehr zu schätzen gewusst.  

 

In diesem Sinne: allzeit sichere Fahrt, euer Ben

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Kommentare: 2
  • #1

    Klaus (Dienstag, 19 Juli 2016 20:10)

    Aber Hallo

    da habt Ihr ja Richtig Abenteuer !!

    Bukhara ist schön, am Abend am Teich sitzen und Bier trinken, da ist es kühl.
    Und ich wette, das macht ihr :-)

  • #2

    Frauke (Samstag, 23 Juli 2016 20:48)

    Hallo Ben und Elli, zum Glück seit ihr in Sicherheit. Es ist Wahnsinn was ihr erlebt habt. Mir wäre schon eher schlecht geworden. Wünsche euch weiterhin alles gute und Glück ohne Ende!!!!!!